Geschichte

Wie alles begann

Wann Tabak zum ersten Mal angebaut wurde, ist nicht genau bekannt. Unbestritten ist wohl, dass in Mittel- und Südamerika, den Ursprungsregionen des Tabaks, viele Volksstämme bereits seit Jahrhunderten wildwachsenden Tabak rauchten.

Erst mit der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus, der die gerollten Tabakblätter – die von den Ureinwohnern "Cohibas" genannt wurden – von seinen Reisen aus Nordamerika nach Spanien mitbrachte, begann der Siegeszug des Tabaks um die Welt.

Die ersten Tabakplantagen entstanden 1612 in Virginia und 1631 in Maryland, deren Tabak jedoch fast ausschließlich noch in Pfeifen geraucht wurde. Nach der Kultivierung des Tabakanbaus sowie der Entdeckung der Trocknung und Fermentation ging man dazu über, Deckblätter und Umblätter herzustellen, die dem Zigarrentabak die Form und Qualität verliehen, die wir heute kennen. Die Geburtsstunde der heutigen Zigarren.

1762 brachten britische Seeleute und Soldaten diese Zigarren aus Havanna nach Neuengland. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts entwickelte sich allmählich, von Spanien ausgehend, der Tabakanbau und die Zigarrenherstellung in Europa. Damals begann die Einteilung von Zigarren nach Marken und Formaten. Außerdem wurden die Zigarrenkisten und der Zigarrenring, oftmals auch Bauchbinde genannt, eingeführt. Bis heute werden auf der ganzen Welt Anbau und Fertigung der Zigarre weiterentwickelt, um den ständig wachsenden Ansprüchen der Zigarrenliebhaber gerecht zu werden.